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PNI

Psycho-Neuro-Immunologie

Die Psycho-Neuro-Immunologie (PNI) ist heute eines der bedeutendsten Gebiete moderner medizinischer Forschung. In diesem jungen interdisziplinären Forschungsgebiet werden die Wechselwirkung zwischen Psyche, Nervensystem und Immunsystem untersucht.

Begründet wurde die PNI durch den amerikanischen Psychologen Robert Ader, der im Jahr 1974 experimentell nachweisen konnte, dass unsere Immunzellen mit den Neuronen unseres zentralen Nervensystems zusammenarbeiten und beide von einander lernen können. Unser Immunsystem und damit auch unsere Gesundheit sind von unserer Biographie geprägt. Auch psychosomatische Erkrankungen lassen sich auf dieser Basis verstehen.

 

Die PNI bietet eine stetig wachsende wissenschaftliche Grundlage für eine individuelle und ganzheitliche Medizin. Dadurch kann eine Wende von einer Medikament-zentrierten zu einer Mensch-zentrierten Medizin erreicht werden. Das Ziel der PNI ist es, die Behandlung nicht auf das Verabreichen von Medikamenten für einzelne Symptome zu beschränken, sondern Behandlungsmöglichkeiten für die grundlegenden Entstehungsmechanismen zahlreicher chronischer Erkrankungen zu entwickeln. Beispiele sind die Bekämpfung von Entzündungsmarkern (IL-1 und IL-6) und die Beruhigung der Zytokin aktivierenden Netzwerke (von NF-kB und p38 MAPK), wodurch die systemische Entzündung im gesamten Körper reduziert (der CRP Wert gesenkt) werden kann.

 

Zahlreiche Krankheitsbilder wie chronische Müdigkeit, Depression, Diabetes, kardiovaskuläre Erkrankungen, Krebs, Multiple Sklerose und weitere chronische Lifestyle-Erkrankungen, die mit den Mitteln der traditionellen Schulmedizin in vielen Fällen nicht befriedigend behandelt werden können, basieren auf ähnlichen grundlegenden Entstehungsmechanismen. Hier bietet die klinische Psycho-Neuro-Immunologie (kPNI) der wachsenden Zahl der Betroffenen sehr wirksame Behandlungsmöglichkeiten.

 

Der Erfolg der kPNI basiert einerseits auf der Reaktivierung angeborener zellulärer Prozesse, die die natürlichen Selbstheilungskräfte im menschlichen Körper wieder in Gang bringen. Andererseits ist das aktive Mitwirken des Patienten der zweite Grundstein des Erfolgs. Betroffene erhalten ein tiefes Verständnis von den ursächlichen Zusammenhängen ihrer Beschwerden und dadurch das Wissen und Rüstzeug für den erfolgreichen und eigenverantwortlichen Aufbau und erhalt ihrer Gesundheit.

 

Ich betrachte die kPNI als wesentlich für die Zukunft der Medizin, weil Körper und Psyche untrennbar miteinander verbunden sind und nur ein ganzheitlicher Ansatz langfristig Erfolg haben kann. Wenn zum Beispiel der Körper unter beginnender Arteriosklerose leidet und deshalb wesentliche Aminosäuren dort verbraucht werden, fehlen diese in Körper und Gehirn. Weil das Gehirn bestimmte Aminosäuren aber als Neurotransmitter benötigt, kann dieser Mangel Müdigkeit, Überforderung, Schlafprobleme oder Depressionen bewirken. Diese körperliche Überlastung kann zu psychischen Störungen führen. Umgekehrt sind psychische Probleme oft die Ursache von nicht mehr endenden Stressreaktionen und dadurch ausgelösten Erkrankungen des Körpers. Aus diesem Grund kombiniere ich fast immer kPNI Behandlungen mit der klinischen Hypnose und den Techniken des HeartMath(R) Instituts. 

Sehr gerne beantworte ich alle Fragen in einem kostenlosen Erstgespräch. Melde dich hier an und wir lernen uns schon bald persönlich kennen.